Pool-Magazin: Dein Ratgeber für ungetrübten Badespaß
Ein eigener Pool im Garten ist für viele der Inbegriff von Urlaub zu Hause. Damit das kühle Nass stets sauber bleibt und dir lange Freude bereitet, bedarf es der richtigen Planung, Pflege und Ausstattung. In unserem Magazin findest du fundierte Artikel, praktische Anleitungen und wertvolle Tipps. Wir begleiten dich von der ersten Idee über den Kauf bis hin zur regelmäßigen Wartung und Überwinterung deines Schwimmbeckens.
Whirlpool-Badewanne – 10 Fakten, die beim Kauf wichtig sind.
Es gibt so viele Whirlpool-Badewannen, dass man schnell den Überblick verliert und überhaupt nicht mehr weiß,...
Lay-Z-Spa – alles, was es darüber zu wissen gibt!
Die bekannte Marke Bestway bietet viele verschiedenen Sport- und Freizeitprodukte an. Aufblasbare Whirlpools gehören ebenso dazu....
Intex Whirlpool: Welche Whirlpools von Intex sind empfehlenswert?
Intex bietet viele Whirlpools an, doch welche von denen sind wirklich die besten? In diesem...
Hotel mit Whirlpool im Zimmer: Wo gibt es solche Hotels?
Sie möchten gerne Urlaub machen oder sind auf dem Weg zu einem Seminar und möchten...
Whirlpool aufblasbar: Können Sie den Whirlpool auch im Winter benutzen?
Oft wird die Frage gestellt, ob man einen Whirlpool auch im Winter benutzen kann. Gerade...
Whirlpool Outdoor – Whirlpool Garten Aktionen
Was Sie alles beachten sollten, wenn Sie sich einen Outdoor Whirlpool anschaffen möchten, erfahren Sie hier. Welche...
Wie Sie einen Whirlpool selber bauen können – Schritt-für-Schritt Anleitung
Einen Whirlpool selber bauen ist garnicht so schwer, wie man denkt. Das Fuffi-Team von Galileo...
Whirlpool-Massage im Vergleich: aufblasbare Whirlpools vs. eingebaute Whirlpools
Der große Unterschied zwischen einer Badewanne und einem Whirlpool ist sicherlich auf der Tatsache begründet,...
Whirlpool kaufen: hochwertige Jacuzzis und Sprudelbäder
Whirlpool kaufen und endlich wieder richtig entspannen. Wollen Sie sich im Alltag mehr entspannen und...
- 1
- 2
Die richtige Pool-Planung: Der Weg zur eigenen Wohlfühloase
Bevor du dich für ein bestimmtes Modell entscheidest, steht die gründliche Planung im Vordergrund. Der Standort entscheidet maßgeblich darüber, wie oft und wie gerne du dein Schwimmbecken nutzen wirst. Wähle einen möglichst sonnigen Platz in deinem Garten. Die Sonneneinstrahlung hilft auf natürliche Weise, das Wasser aufzuwärmen, was dir Energiekosten für eine externe Heizung erspart. Gleichzeitig solltest du darauf achten, das Becken nicht direkt unter großen Laubbäumen zu platzieren. Herabfallende Blätter, Blüten und Insekten erhöhen den Reinigungsaufwand enorm und belasten das Filtersystem.
Ein weiterer entscheidender Faktor ist der Untergrund. Er muss absolut eben, tragfähig und frei von spitzen Steinen oder Wurzeln sein. Schon ein leichtes Gefälle kann dazu führen, dass der Wasserdruck ungleichmäßig auf die Beckenwände verteilt wird, was bei Aufstellpools zum Einsturz führen kann. Ein Bodenschutzvlies ist eine zwingende Voraussetzung, um die Poolfolie vor Beschädigungen von unten zu bewahren.
Welcher Pool-Typ passt zu dir?
Die Auswahl an Becken ist enorm und reicht vom einfachen Aufstellbecken für den schnellen Badespaß bis hin zum massiven Einbaupool für die Ewigkeit. Deine Entscheidung sollte von deinem Budget, dem verfügbaren Platz und deinen handwerklichen Fähigkeiten abhängen. Aufblasbare Modelle sind ideal für Einsteiger und Mieter, da sie sich am Ende der Saison spurlos wieder abbauen lassen. Frame Pools bieten durch ihr Stahlrohrgerüst eine deutlich höhere Stabilität und eignen sich auch für wildere Wasserspiele. Stahlwandpools bilden die Brücke zwischen Aufstell- und Einbaupool, da sie oft sowohl frei aufgestellt als auch ganz oder teilweise im Boden versenkt werden können.
| Pool-Typ | Aufbauaufwand | Lebensdauer | Besonderheit |
|---|---|---|---|
| Fast-Set / Quick-Up Pool | Sehr gering | Kurz bis mittel | Richtet sich beim Befüllen mit Wasser selbst auf. |
| Frame Pool | Gering | Mittel | Hohe Stabilität durch zusammensteckbares Stahlrohrgerüst. |
| Stahlwandpool | Mittel bis hoch | Lang | Sehr robust, winterfest und teilweise versenkbar. |
| Einbaupool (GFK / Beton) | Sehr hoch | Sehr lang | Fügt sich nahtlos in die Gartengestaltung ein, erfordert Erdarbeiten. |
Wasserpflege: Kristallklares Wasser durch die richtige Chemie und Technik
Die Wasserqualität ist das Herzstück deines Badeerlebnisses. Niemand möchte in trübem oder grünem Wasser schwimmen. Die Pflege stützt sich auf zwei Säulen: die physikalische Reinigung durch eine Filteranlage und die chemische Pflege zur Bekämpfung von Bakterien und Algen. Beide Systeme müssen Hand in Hand arbeiten, um ein optimales Ergebnis zu erzielen.
Der pH-Wert als Grundlage
Alles beginnt mit dem pH-Wert. Ist dieser nicht korrekt eingestellt, verlieren alle weiteren Pflegemittel ihre Wirkung. Der ideale pH-Wert liegt zwischen 7,0 und 7,4. Ein zu hoher Wert führt zu Haut- und Augenreizungen, begünstigt Kalkausfällungen und reduziert die Desinfektionskraft von Chlor drastisch. Ein zu niedriger Wert hingegen kann metallische Poolteile angreifen und die Folie porös machen. Du solltest den Wert mindestens einmal pro Woche mit Teststreifen, Tabletten oder einem digitalen Messgerät überprüfen und bei Bedarf mit pH-Plus oder pH-Minus Granulat korrigieren.
Desinfektion: Chlor, Sauerstoff oder Salz?
Um das Wasser keimfrei zu halten, hast du verschiedene Möglichkeiten. Die klassische und am weitesten verbreitete Methode ist die Verwendung von Chlor. Es wirkt schnell, zuverlässig und ist kostengünstig. Du kannst es in Form von langsam löslichen Tabletten für die Dauerpflege oder als schnell lösliches Granulat für eine Stoßchlorung bei akuten Problemen verwenden.
Eine sanftere Alternative ist Aktivsauerstoff. Er ist besonders sanft zu Haut und Haaren, vollkommen geruchslos und sorgt für ein sehr natürliches Badegefühl. Allerdings reagiert Aktivsauerstoff empfindlicher auf hohe Wassertemperaturen und erfordert eine genauere Dosierung. Immer beliebter werden Salzwassersysteme. Hierbei gibst du spezielles Poolsalz in das Wasser. Ein Chlorgenerator spaltet das Salz durch Elektrolyse auf und produziert so natürliches Chlor. Das Wasser fühlt sich seidig weich an, brennt nicht in den Augen und der typische Schwimmbadgeruch entfällt.
Flockungsmittel gegen feinste Schwebstoffe
Manchmal kommt es vor, dass das Wasser trotz passendem pH-Wert und ausreichender Chlorung trüb wirkt. Der Grund dafür sind oft mikroskopisch kleine Schmutzpartikel wie Kosmetika oder feinster Staub, die so winzig sind, dass sie einfach durch das Filtermedium hindurchrutschen. Hier kommt ein Flockungsmittel ins Spiel. Es bindet diese feinen Partikel zu größeren Flocken zusammen, die dann groß genug sind, um vom Filtersystem aufgefangen zu werden. Wichtig zu wissen: Flockungsmittel in Kartuschenform sind in der Regel nur für Sandfilteranlagen geeignet.
Die Filteranlage: Das Herzstück deines Pools
Die Filteranlage wälzt das Wasser um und entfernt physikalische Verunreinigungen. Ohne eine funktionierende Pumpe wird das Wasser innerhalb weniger Tage kippen. Die Größe der Anlage muss zwingend auf das Wasservolumen deines Beckens abgestimmt sein. Als Faustregel gilt, dass die Anlage in der Lage sein sollte, den gesamten Beckeninhalt in etwa acht Stunden zweimal komplett umzuwälzen.
Kartuschenfilteranlagen
Kartuschenfilter sind oft im Lieferumfang von kleineren Aufstellpools enthalten. Sie verwenden Papierfilter, die den Schmutz auffangen. Diese Anlagen sind günstig in der Anschaffung und verbrauchen wenig Strom. Der Pflegeaufwand ist jedoch höher, da die Kartusche regelmäßig, oft im Abstand von wenigen Tagen, entnommen und unter fließendem Wasser gründlich ausgewaschen werden muss. Spätestens nach zwei bis drei Wochen sollte die Kartusche komplett gegen eine neue ausgetauscht werden, um die Filterleistung aufrechtzuerhalten.
Sandfilteranlagen
Für mittlere und große Becken ist eine Sandfilteranlage die beste Wahl. Das Wasser wird hierbei mit Druck durch einen Kessel gepumpt, der mit Quarzsand oder modernem Filterglas gefüllt ist. Der Schmutz bleibt im Filtermedium hängen, und das saubere Wasser fließt zurück in den Pool. Die Reinigung der Anlage ist denkbar einfach: Durch das Umlegen eines Mehrwegeventils auf die Funktion Rückspülen wird die Fließrichtung des Wassers umgekehrt. Der angesammelte Schmutz wird aus dem Sand gelöst und über einen separaten Schlauch in den Abfluss oder Garten geleitet. Dieser Vorgang sollte wöchentlich für etwa zwei bis drei Minuten durchgeführt werden.
Poolreinigung: So bleibt das Becken sauber
Neben der Filteranlage musst du auch selbst regelmäßig Hand anlegen, um den Pool sauber zu halten. Grober Schmutz wie Laub und Insekten sollte täglich mit einem Kescher von der Wasseroberfläche abgefischt werden, bevor er auf den Boden sinkt. Ein Oberflächenskimmer kann dir diese Arbeit größtenteils abnehmen. Er wird an den Rand des Beckens gehängt oder eingebaut und saugt das Oberflächenwasser mitsamt dem schwimmenden Schmutz in einen Korb, der einfach entleert werden kann.
Für die Reinigung des Beckenbodens und der Wände gibt es verschiedene Helfer. Ein manueller Bodensauger wird über einen Schlauch an die Filteranlage angeschlossen und wie ein normaler Staubsauger über den Beckenboden geführt. Komfortabler sind halbautomatische Sauger, die sich durch die Saugkraft der Pumpe selbstständig über den Boden bewegen. Das absolute Nonplusultra sind vollautomatische Poolroboter. Sie benötigen keinen Anschluss an die Filteranlage, sondern verfügen über einen eigenen Motor und Filter. Du setzt den Roboter einfach in das Wasser, drückst auf Start, und er reinigt den Boden, und je nach Modell sogar die Wände und die Wasserlinie, völlig autonom.
Effiziente Poolheizungen für eine verlängerte Badesaison
In unseren Breitengraden ist das Wasser ohne zusätzliche Heizung oft nur an wenigen Wochen im Hochsommer angenehm warm. Mit der richtigen Technik kannst du die Badesaison bereits im Frühjahr beginnen und bis weit in den Herbst hinein verlängern.
Wärmepumpen
Die Pool-Wärmepumpe ist die effizienteste und beliebteste Methode, um große Wassermengen unabhängig vom Sonnenschein zu erwärmen. Sie funktioniert nach dem umgekehrten Kühlschrankprinzip: Sie entzieht der Umgebungsluft Wärme und überträgt diese über einen Wärmetauscher an das durchfließende Poolwasser. Auch wenn dafür Strom benötigt wird, ist der Ertrag enorm. Aus einem Kilowatt Strom erzeugt eine gute Wärmepumpe, je nach Außentemperatur, bis zu sechs Kilowatt Heizleistung. Moderne Inverter-Wärmepumpen passen ihre Leistung stufenlos an den Bedarf an und sind besonders stromsparend und leise.
Solarheizungen
Solarabsorber, Solarmatten oder Solarkugeln nutzen die kostenlose Energie der Sonne. Das Poolwasser wird durch schwarze Schläuche oder Matten gepumpt, die sich in der Sonne stark aufheizen. Die Wärme wird direkt an das Wasser abgegeben, das anschließend zurück in den Pool fließt. Diese Methode ist extrem umweltfreundlich und verursacht nach der Anschaffung keine weiteren Betriebskosten. Der offensichtliche Nachteil ist jedoch die Abhängigkeit vom Wetter. An bewölkten oder regnerischen Tagen findet keine nennenswerte Erwärmung statt.
Wärmeverlust vermeiden: Die Solarfolie
Egal wie du dein Wasser heizt, du musst verhindern, dass die gewonnene Wärme nachts oder an kühlen Tagen wieder entweicht. Über 80 Prozent des Wärmeverlustes entstehen über die Wasseroberfläche durch Verdunstung. Eine Solarfolie, auch Noppenfolie genannt, ist daher ein absolutes Muss. Sie wird mit den Luftpolstern nach unten auf das Wasser gelegt. Sie wirkt isolierend, verhindert die Verdunstung und fängt zudem tagsüber Sonnenenergie ein, um die oberste Wasserschicht aufzuwärmen. Ein praktischer Aufroller am Beckenrand erleichtert das tägliche Auf- und Abdecken enorm.
Nützliches Zubehör für mehr Komfort und Sicherheit
Das richtige Equipment macht die Nutzung deines Schwimmbeckens nicht nur angenehmer, sondern auch sicherer. Eine stabile Poolleiter ist unerlässlich für einen komfortablen Ein- und Ausstieg. Bei freistehenden Aufstellpools solltest du eine Sicherheitsleiter wählen, bei der die äußeren Stufen hochgeklappt oder entfernt werden können. So verhinderst du, dass Kleinkinder oder Haustiere unbeaufsichtigt in das Wasser klettern können.
Für die abendliche Stimmung sorgt eine passende Poolbeleuchtung. LED-Scheinwerfer können entweder fest in die Beckenwand integriert oder bei Aufstellpools über Magnete oder Einhängevorrichtungen nachgerüstet werden. Farbwechsel-LEDs tauchen das Wasser auf Knopfdruck in atmosphärische Farben. Wer in seinem Pool ernsthaft schwimmen möchte, aber nicht über die entsprechende Beckenlänge verfügt, kann über die Anschaffung einer Gegenstromanlage nachdenken. Diese erzeugt einen starken Wasserstrahl, gegen den du auf der Stelle schwimmen kannst.
Den Pool richtig überwintern
Wenn die Temperaturen im Herbst dauerhaft sinken und das Laub fällt, ist es Zeit, den Pool auf den Winter vorzubereiten. Aufblasbare Pools und einfache Frame Pools sollten abgebaut, gründlich gereinigt, getrocknet und an einem frostfreien Ort gelagert werden. Stahlwandpools und massive Einbaupools bleiben hingegen befüllt im Freien stehen.
Die Einwinterung eines fest stehenden Pools erfordert einige wichtige Schritte, um Frostschäden an Material und Technik zu vermeiden:
- Reinige das Becken ein letztes Mal gründlich und stelle den pH-Wert optimal ein.
- Führe eine Stoßchlorung durch, um alle verbliebenen Bakterien abzutöten.
- Lasse die Filteranlage für einige Stunden laufen, damit sich das Chlor gut verteilt.
- Senke den Wasserstand bis etwa zehn Zentimeter unter den Skimmer und die Einlaufdüsen ab.
- Entleere alle wasserführenden Schläuche, Leitungen und die Filteranlage komplett. Wasser, das in den Leitungen gefriert, dehnt sich aus und bringt Rohre zum Platzen.
- Gib ein spezielles Überwinterungsmittel in das restliche Poolwasser. Dies verhindert Kalkablagerungen und hemmt das Algenwachstum während der Ruhephase.
- Lege Eisdruckpolster diagonal über das Wasser. Diese fangen den Druck ab, falls sich eine dicke Eisschicht bildet, und schützen so die Beckenwände vor Verformungen.
- Verschließe das Becken mit einer lichtundurchlässigen und reißfesten Winterabdeckplane. Diese verhindert den Schmutzeintrag und nimmt den Algen durch den Lichtentzug die Lebensgrundlage.
Der Start in die neue Poolsaison
Wenn das Thermometer im Frühling wieder nach oben klettert, kannst du das Becken aus dem Winterschlaf holen. Entferne zunächst vorsichtig die Winterabdeckplane, ohne dass das darauf angesammelte Schmutzwasser in den Pool schwappt. Wenn du im Herbst gründlich gearbeitet hast, sollte das Wasser unter der Plane klar sein. Fülle das fehlende Wasser auf, schließe die Leitungen und die Filteranlage wieder an und überprüfe alle Dichtungen auf Lecks.
Nachdem die Anlage läuft, führst du eine erneute Grundreinigung durch. Überprüfe den pH-Wert und korrigiere ihn. Da das Überwinterungsmittel im Laufe der Zeit seine Wirkung verliert, ist nun eine erneute Schockchlorung ratsam, um das frische und das alte Wasser hygienisch einwandfrei zu vermischen. Lass die Filteranlage nun für mindestens 48 Stunden durchgehend laufen. Danach ist dein Schwimmbecken bereit für den ersten Sprung in das kühle Nass.
Häufig gestellte Fragen (FAQ) rund um den eigenen Pool
Wie lange muss die Sandfilteranlage täglich laufen?
Die Filterlaufzeit hängt von der Größe des Beckens, der Leistung der Pumpe und der Wassertemperatur ab. Das gesamte Wasser sollte mindestens zweimal, an heißen Tagen besser dreimal pro Tag komplett umgewälzt werden. In der Regel bedeutet das eine Laufzeit von acht bis zwölf Stunden täglich. Es ist ratsam, diese Zeit nicht am Stück, sondern in zwei bis drei Blöcken über den Tag verteilt einzustellen.
Warum riecht mein Pool extrem stark nach Chlor?
Ein starker Chlorgeruch entsteht paradoxerweise nicht durch zu viel, sondern durch zu wenig freies Chlor im Wasser. Der stechende Geruch wird durch sogenannte Chloramine verursacht. Das ist verbrauchtes Chlor, das sich mit Schmutzpartikeln wie Schweiß, Urin oder Kosmetika verbunden hat. Die Lösung für dieses Problem ist eine Stoßchlorung, um den Anteil an freiem, desinfizierendem Chlor wieder drastisch zu erhöhen und die Chloramine aufzuspalten.
Wie oft muss das Wasser komplett gewechselt werden?
Bei großen und gut gepflegten Aufstell- oder Einbaupools ist ein kompletter Wasserwechsel nicht jedes Jahr zwingend erforderlich. Durch das regelmäßige Rückspülen der Filteranlage und das Nachfüllen von Frischwasser findet ohnehin ein stetiger Teilaustausch statt. Wir empfehlen jedoch, das Wasser bei dauerhaft aufgebauten Becken alle zwei bis drei Jahre komplett zu erneuern, um eine Anreicherung von Salzen und Stabilisatoren zu verhindern.
Was kann ich tun, wenn das Wasser plötzlich grün wird?
Grünes Wasser ist ein klares Zeichen für starkes Algenwachstum. Dies passiert meist nach starken Regenfällen, bei extremen Temperaturen oder wenn die Filteranlage zu kurz lief. Die Rettung sieht wie folgt aus: Stelle den pH-Wert exakt auf 7,0 bis 7,2 ein. Bürste Boden und Wände kräftig ab. Führe eine starke Stoßchlorung durch und gib ein flüssiges Algenmittel (Algizid) hinzu. Lass die Filteranlage nun ununterbrochen laufen und spüle sie regelmäßig zurück, bis das Wasser wieder kristallklar ist. Der Einsatz eines Flockungsmittels beschleunigt diesen Prozess.
Können meine Haustiere mit in den Pool?
Hunde schwimmen oft sehr gerne, jedoch gibt es einige Dinge zu beachten. Hundehaare verstopfen den Skimmer und die Filteranlage deutlich schneller als menschliches Haar. Zudem bringen Tiere viel Schmutz in das Wasser, was den Bedarf an Wasserpflegemitteln stark erhöht. Wenn du deinen Hund mitschwimmen lässt, sorge dafür, dass er eine Möglichkeit hat, das Becken über eine stabile Treppe problemlos und selbstständig wieder zu verlassen. Die Krallen großer Hunde können zudem die empfindliche Innenfolie von Aufstellbecken beschädigen.